Burgsingen 2025

Zum 42. Burgsingen wurde der MGV 1834 Gmünd vom Singkreis Porcia und der Zufallsmusi unterstützt. Vor einem vollen Haus wurde dem Publikum ein Mix aus traditionellen Kärntnerliedern und moderneren Rhythmen präsentiert. Die Saiteninstrumente der Zufallsmusi mit ihren Landlern brachten abwechslungsreiche, stimmungsvolle Klänge dar.

Das Konzert wurde auch dazu genutzt, unsere langjährigen und begeisterten Sängern für ihre Treue zum Verein zu danken. Die beiden 2. Tenöre Helmuth Unterasinger und Hermann Burgstaller wurden für jeweils 50 Jahre Mitgliedschaft von der Obfrau des Sängergaus Kärntens Oberland Silke Kohlmaier geehrt.

Und nach dem Konzert wurde bei dem einen oder anderen Getränk mit Würstl oder Kotelett das Erlebte nachbesprochen und schon Pläne für die Zukunft geschlossen.

Immerhin steht am 19. Juli schon die Bergmesse am Lackenboden bevor, für die wir auf ansprechendes Bergwetter hoffen und bei der wir Teile unsere geistliche Literatur zum Besten geben werden.

Kranzlsingen zum 190-Jahr-Jubiläum

Der Empfang der Gastchöre im Schloß Lodron und die darauffolgende kurze Vorstellung der einzelnen Chöre auf der Bühne mit Darbietung eines Liedes verlief reibungslos und sehr zügig. Und das obwohl die Gäste in der Zwischenzeit verköstigt wurden. Dank der optimal arbeitenden Küche und der flotten Kellnerinnen und Kellner und mit Hilfe der riesigen Tableaus sowie des Zeitmanagements der Begleitpersonen gab es keinerlei Verzögerungen bei den geplanten Auftritten.

Mit lediglich 30 Minuten Verspätung ging es für die Gäste dann ins Kranzl und wir – als Jubilar – konnten uns auch an den Köstlichkeiten der Küche erfreuen – zumindest an dem, das noch vorhanden war. Dann ging es auch für uns daran, jedes Standl einmal zu besuchen und dabei konnten wir natürlich unsere Kärntnerlieder zum Besten geben. Natürlich war uns auch gelegentlich nach einem kleinen Schluck und einem kleinen Imbiss zumute – bei dem perfekten Wetter war das niemandem zu verdenken.

Wir hoffen, es hat den anderen Sängern auch so gut gefallen und soweit wir sehen konnten, waren bei den Standln auch eine Menge Zuhörer zugegen, die die Darbietungen der 16 verschiedenen Chöre genießen konnten.

Nachdem einige der Gastchöre erst weit nach Einbruch der Dunkelheit in ihre Busse gestiegen sind und einige unserer Mitglieder erst zur oder sogar nach der Geisterstunde den Weg nach Hause gefunden haben, denke ich, dass man das Event als gelungen bezeichnen kann. Von den Gastsängern bekam ich mehrmals die Antwort, dass die Künstlerstadt Gmünd ein idealer Ort ist, für ein Treffen der Chöre aus der engeren und weiteren Umgebung ist und das für die Gemeinschaft der Sängerinnen und Sänger eine wichtige Tradition ist, die man pflegen sollte.

Jubiläumskonzert 190 Jahre MGV 1834 Gmünd

Anlässlich des 190-Jahr Jubiläums haben wir ein Konzert in der Lodronschen Reitschule veranstaltet. Die Besucher konnten sich an 14 unserer Lieder erfreuen, die einen kleinen Querschnitt über unser Repertoir geben sollten. Unterstützt wurden wir von der “Lausbuben Musi”, deren Lieder das Publikum auch noch nach dem Konzert in der Lobby erfreuten.

Nicht nur die Gäste sondern auch wir Sänger konnten uns an unseren Darbietungen erfreuen. Obwohl die Temperatur auf der Bühne sehr hoch war, waren wir mit vollem Einsatz bei der Sache und am Ende freuten wir uns auf die Erfrischung im Foyer.

Anlässlich des Jubiläums trafen sich auch die Chorleiter der letzten Jahre und tauschten ihre Erfahrungen aus. Aus den Bilder lässt sich schliessen, dass sie einer Meinung waren, wie mit uns Männern umzugehen ist, damit wir zu ansprechenden Leistungen auf und neben der Bühne motiviert werden können.

Auf dem Bild nebenan sind zu sehen:
Elfriede Truskaller (Chorleiterin 1995-2006)
Hermann Egger (Obmann 1976-1980)
Caroline Gritzner (Chorleiterin seit 2007)
Sepp Gigler (Ehrenobmann 1981-93)
Horst Jesenitschnig (Chorleiter 1968-1971)
Andreas Gurker (Obmann seit 2020)

Zum Abschluss des Abends – nach der wohlverdienten Abkühlung – gaben wir im Foyert auch noch ein paar weitere Kärntnerlieder zum Besten. Einige davon sind auf unserem YouTube-Kanal abzurufen.

Die Sänger bedanken sich bei den Chorleiterinnen und Chorleitern sowie den Obmännern der letzten 190 Jahre, die den Verein durch gute und auch schwierige Zeiten geführt haben. Auf das die nächsten 190 Jahre und noch mehr der Stadt Gmünd und dem Liesertal “Freies Wort und Deutscher Klang” erhalten bleibe.

Besinnliche Weihnachtsfeier in der Lounge

Uns hat es sehr gut gefallen, beim Standl vor der Lounge ein paar unserer Weihnachtslieder dem Publikum darzubieten. Und im Anschluss haben wir dann vom Team der Lounge eine Brein gesponsert bekommen, die uns dazu animiert hat, im Hinterzimmer auch ein paar nicht so wiehnachtliche Lieder anzustimmen. Die Stimmung war ausgezeichnet, nicht nur durch die Unterstützung von 1-2 “Diplomaticos”, daher haben wir davon leider keine Fotos gemacht,

Adventsingen in Rohrbach an der Lafnitz bei Hartberg

Heinrich hat uns gefragt, ob wir gerne nach Rohrbach an der Lafnitz fahren würden, um in der dortigen Pfarrkirche im Advent ein Konzert zu geben. Wir habe da sofort zugestimmt, denn das können wir ja sehr gut mit einem Ausflug kombinieren. So sind wir am Freitag, den 8. Dezember aufgebrochen, um unser liebstes Nachbarland, die Steiermark zu besuchen. Leider waren einige unserer Sänger verhindert – sei es aus beruflichen Gründen oder aber aus gesundheitlichen.

Das recht umfangreiche Programm begann nach der Fahrt im Bus von Bacher Reisen unter der Führung unseres “Buspeters” mit einem Mittagessen im Restaurant Glöcklbräu am Glockenspielkeller. Danach haben wir bei einem kleinen Rundgang in der Altstadt bemerken dürfen, dass der Advent in Graz ein besonderes Ereignis ist. Dazu gehört natürlich auch die Eiskrippe im Landhaushof. Heuer war das Wetter gnädig mit den Besuchern und so war sie noch sehr schön anzusehen.

Danach haben wir “unserem” Wirt aus Trebesing, Christian “Flury” Kerschbaumer, vom Würstelstandl 12 zusammen mit seiner Sonja am Hauptplatz einen Besuch abgestattet. Er hat sich besonders über unser Ständchen “Jo ins Liesertol eine” gefreut, scheinbar vermisst er seine Heimat doch ein wenig.

Nach dem Bezug der Quartiere im Gasthof Pack „Zur Lebing Au“ in Hartberg sind wir zur Buschenschank Spindler in Pöllau weitergefahren, um dort zu Abend zu essen. Diese Buschenschank ist irrsinnig groß und auch die Portionen waren dementsprechend. Angeblich wurde sie kurz vor Corona ausgebaut und das war scheinbar notwendig, denn als wir dort ankamen, war kaum ein Platz mehr frei. Es waren auffallend viele Familien mit kleinen Kindern zu Besuch. Bei den Preisen ist das auch kein Wunder, da kann eine Jause vom Greißler um’s Eck kaum mithalten.

Nach der Rückfahrt haben wir uns noch ein wenig mit den Besuchern bei unserem Hotelwirt unterhalten, aber die Nacht war nicht zu kurz, wir haben uns ja für den nächsten Tag geschont. Nach einer Fahrt ins Vulkanland gab es eine Führung mit Verkostung in der Vulcano Schinkenmanufaktur in Auersbach. Sehr interessant, wie dort der uns sehr gut bekannt San Daniele abgewandelt wird, damit er dem Geschmack des Vulkanlands besser entspricht.

Auf der Rückfahrt haben wir kurz im Lavabräu vorbeigeschaut, wo wir nicht nur das Bier sondern auch den Whiskey verkosten durften. Im Hinblick auf den Auftritt am Abend war das eher eine verhaltene Verkostung, aber das unter Druck vergorene Bier mit seinem sehr feinen Schaum war ein Genuss. Auch beim Mittagessen im Restaurant Wippl’s Hofbergstubn in Riegersburg mit Panoramablick auf die dortige Burg war Zurückhaltung beim Alkohol angesagt.

Das Konzert, bei dem uns die lokalen Holzbläser unterstützt haben, war sehr gut, ein Beispiel dazu ist auf unserem YouTube-Kanal zu sehen. Das haben uns auch die Besucher bestätigt, mit denen wir uns nach dem Konzert ausgiebig bei Kaffee und Kuchen unterhalten haben. Ausserdem haben wir einige CDs verkaufen können. Natürlich haben wir zu der Gelegenheit auch ein paar unserer Kärntner Lieder vorgetragen.

Nach einer eher kurzen Nacht in den hervorragenden Zimmern des Gasthofs – Schuld war eine Geburtstagsfeier in dem Gasthof u.a. in der Kegelbahn und im Weinkeller – fuhren wir ins Schilcherland in der Weststeiermark zu einer Führung mit Verkostung beim Farmer Rabensteiner in Bad Gams. Der Schilcher, den man dort in dem Shop erwerben kann und v.a. das Kernöl sind sagenhaft. Das haben wir ausgiebig ausgenutzt und den Kofferraum des Busses mit den Köstlichkeiten vollgestopft.

Die Besitzer dort sowie andere Besucher haben uns animiert, “Lei mei anzige Liab” zum Besten zu geben. Das hat sich ausgezahlt, denn am nächsten Tag kam eine Bestellung aus Deutschlandsberg über unseren Online-Shop herein. 🙂

Zum Abschluss der Ausfahrt in die Grüne Mark haben wir dann noch im Gasthaus „Zum Fuchswirt“ in St. Stefan ob Stainz Halt gemacht und dort zu Mittag gegessen. Dabei haben wir “unserer Anita” ein kleines Ständchen zum Geburtstag gesungen und uns köstlich bei den Schmankerln vom Wirt unterhalten.

Nach einer dann doch eher verhaltenen Fahrt im Bus über die Südautobahn haben wir schließlich am Abend noch kurz in Velden beim dortigen Adventmarkt vorbeigesehen. Die Stimmung dort war dank sehr vieler Lampen und des Anblicks des abendlichen Sees doch recht adventlich.

Ich denke, es hat uns allen sehr gefallen und ich hoffe, dass auch unser nächster Ausflug so reichhaltig sein wird.